Vorbereitung

Die erste und wichtigste Vorbereitung für den Aargau Halbmarathon ist die mentale: Denn einen Halbmarathon rennt man nicht einfach so nebenbei. Bereite dich gut vor, mach dir bewusst, dass ein Halbmarathon eine Parforce- und Willensleistung ist, die dich an deine Grenzen bringen kann. Hab Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. Wenn du das konsequent tust, dann wirst du den Aargau Halbmarathon zu einem Erlebnis machen, auf welches du gerne und mit Stolz zurückschaust.

Für die Austragung am 13. Mai 2021 werden wir hier wieder spannende Vorbereitungstrainings veröffentlichen. Stay tuned!

Vorbereitung zum Halbmarathon Aargau: Tipps für Deinen ersten Halbmarathon.

Seinen ersten Halbmarathon zu laufen, ist ein einschneidendes Erlebnis. In manchen Fällen führt die Erfahrung dazu, dass du diese Schmerzen nie wieder durchmachen möchtest – aber die meisten bekommen dadurch Lust auf mehr. Laufen ist eine der natürlichsten Beschäftigungen für uns Menschen, trotzdem fühlt es sich oft gar nicht so an. Ganz im Gegenteil. Deshalb findest du hier ein paar nützliche Tipps, die dir dabei helfen sollen, dass dein erster Halbmarathon eine großartige Erfahrung wird, die du wiederholen möchtest – oder die dir vielleicht sogar Lust auf einen ganzen Marathon macht!

Mit einem Plan auf deinen ersten Halbmarathon hinzuarbeiten, kann sowohl deine Leistung als auch deine Erfahrung beim Rennen deutlich verbessern. Denk daran, Laufen erfordert Zeit. Wenn du nicht gerade zu den wenigen Menschen zählst, die locker, lässig und graziös wie eine Gazelle dahinlaufen, solltest du zumindest ein paar Wochen trainieren, bevor du dich an einen Halbmarathon heranwagst. Such dir einen Laufevent aus, für den du noch ein paar Wochen trainieren kannst, und leg dir einen Trainingsplan zurecht. Dieser hilft dir dabei, dich auf den jeweiligen Trainingstag zu konzentrieren, und bringt dich deinem Ziel am Tag des Rennens Schritt für Schritt näher.

Trainieren im Team macht vieles leichter

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Es ist nicht immer einfach, konsequent an der eigenen Laufform zu arbeiten, aber ein Trainingspartner oder eine Laufgruppe können dich auf deinem Weg tatkräftig unterstützen und motivieren. Oft hilft ein Laufpartner dabei, beim ersten Halbmarathon den Schritt über die Ziellinie tatsächlich zu schaffen. Was aber noch viel wichtiger ist: Ein Laufpartner ist dein Verbündeter, der dich an Tagen, an denen du am liebsten auf der Couch bleiben würdest, dazu bewegt, doch laufen zu gehen. Finde also jemanden, der dich dazu bringt, deinen inneren Schweinehund zu überwinden. Du willst deine Freunde ja schließlich nicht im Stich lassen. Schon gar nicht, wenn sie sich gemeinsam mit dir auf deinen grossen Tag vorbereiten.

Deine gewünschte Pace kannst du dir ebenfalls antrainieren, damit du am Tag des Rennens nicht schon nach der Hälfte schlappmachst. Ein bis zwei Lauftrainings in deiner Zielpace pro Woche bereiten dich auf das Tempo vor, in dem du bei deinem erstem Halbmarathon laufen möchtest. Melde dich für einen 5-km- oder 10-km-Lauf in deiner Nähe an, um zu trainieren. So macht das Training gleich mehr Spass – und du lernst, inmitten vieler anderer Läufer dein Bestes zu geben. Ein typischer Fehler, den viele bei ihrem ersten Halbmarathon machen, ist sich von der Stimmung zu sehr anstecken zu lassen. So verbrauchen sie ihre gesamte Energie bereits auf den ersten paar Kilometern, was die letzten, wichtigen Kilometer dann zur Qual macht. Trainiere also lieber gezielt auf deine Rennpace hin, damit du dann auf der Zielgeraden noch Kraft hast, um alle anderen hinter dir zu lassen!

Der Aargau Halbmarathon: Eine Parforce-Leistung

Ein Halbmarathon setzt deinen Körper ganz schön unter Druck. Das Wissen, was dir bei einem solchen Rennen guttut und wie du Energie tanken kannst, entscheidet oft darüber, ob es dir schlecht geht oder du eine neue Bestzeit aufstellst. Eine Stärkung auf halber Strecke gibt dir Kraft für die letzten paar Kilometer. Probiere deshalb schon bei deinen Trainingsläufen, welche Snacks und Getränke für dich am besten funktionieren. Bei längeren Läufen kannst du leicht herausfinden, welche Produkte dir nicht schwer im Magen liegen, sondern dein Training beflügeln. Abgesehen von der Stärkung zwischendurch ist auch das Vorher und Nachher wichtig: Finde Mahlzeiten, die du gut verdaust, die dir Energie spenden und WC-Stopps auf ein Minimum reduzieren (denn die sind bei einem Halbmarathon selten lustig).

Ein weiterer Fehler, den viele machen: nicht genügend Kilometer zu sammeln, bevor sie an einem Rennen teilnehmen. Verlang dir ruhig etwas mehr ab. Erholung ist zwar ein wichtiger Bestandteil des Trainings, aber auch Ausdauer will trainiert werden! Ein Halbmarathon ist schliesslich kein gemütlicher Sonntagslauf. Ein langer Lauf pro Woche kann deine Performance am Tag des Rennens optimieren und bereitet deine Beine darauf vor, auch auf den letzten Kilometern eines Halbmarathons nicht aufzugeben. Versuche jede Woche ein Stückchen weiter zu laufen, um deine Beine immer mehr zu kräftigen.

Viele von uns werden so stark vom Halbmarathon-Fieber gepackt, dass wir zu hart trainieren, um nur ja fit genug für den grossen Tag zu sein. Bis zu einem gewissen Grad ist diese Vorfreude und Energie super, allerdings bringt das härteste Training nichts, wenn wir nicht auf auf genügend Erholung achten. Gibst du deinem Körper nicht die Möglichkeit, sich zwischendurch zu regenerieren, wirst du viel anfälliger für Verletzungen und Läufer-Wehwehchen. Sich selbst Zeit für Erholung zu gönnen macht dich also nicht weniger fit, sondern hilft dir sogar dabei, noch schneller zu werden. Ein vernünftiger Trainingsplan beinhaltet immer auch Ruhetage, an denen sich dein Körper erholen kann, damit dein hartes Training überhaupt den gewünschten Effekt hat. Also, denk dran: Die richtige Erholung bringt dich noch ein Stück näher ans Ziel – zur optimalen Leistungsfähigkeit am Tag des Rennens!

Beste Vorbereitung zum Halbmarathon Aargau: Glaub an dich

Unser letzter Tipp: Hab Vertrauen in deine Fähigkeiten! Eines der grössten Hindernisse, das viele davon abhält, ihren ersten Halbmarathon zu laufen, ist der Gedanke, dass sie es nicht schaffen können. Kalte Füsse und Zweifel kurz vor dem Rennen sind normal! Das passiert sogar den besten Läufern der Welt. Vertrau auf deine Fähigkeiten und sei dir bewusst, dass dein Training dich tipptopp vorbereitet hat! Und vergiss nie: Du läufst für dich, um zu sehen, was du schaffst – und auch, um dabei Spass zu haben! Bei einem Halbmarathon mitzulaufen ist befreiend und irgendwie einschüchternd zugleich, aber wenn du den Fuss über die Ziellinie setzt, wirst du wissen, dass du dein Bestes gegeben hast. Egal, ob dir das Lust auf mehr macht oder du danach nie wieder laufen möchtest – geniesse jeden Moment! Denn darum geht es ja schließlich: Eine tolle Erfahrung zu machen und einen Fuss vor den anderen zu setzen!